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BRENTEL & PARTNERS Corporate and Financial Advisory

Restrukturierung Automobilzulieferer: Wert schaffen, schützen und wiederherstellen

  • 13. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Gerade im Mittelstand der Automobilzulieferindustrie treffen mehrere Belastungen gleichzeitig aufeinander: volatile Abrufe, Preisdruck, hohe Energie- und Personalkosten, Investitionen in E‑Mobilität sowie strengere Finanzierungsbedingungen. Restrukturierung bedeutet hier: Liquidität sichern, Ergebnis stabilisieren und die Transformation finanzierbar machen – ohne die Lieferfähigkeit zu gefährden.



Typische Warnsignale bei Automobilzulieferern


  • Margenerosion durch Preisnachlässe, Rohstoff- und Energiekosten

  • Working-Capital-Anstieg (Bestände, Forderungen) bei gleichzeitig sinkenden Abrufen

  • Investitionsstau oder Fehlallokation in neue Antriebstechnologien

  • Covenant-Risiken, eingeschränkte Kreditlinien, steigende Finanzierungskosten

  • Liefer- und Qualitätsrisiken durch Kapazitätsanpassungen oder Personalfluktuation


Restrukturierung in 3 Phasen


  1. Stabilisieren (0–8 Wochen): 13‑Wochen‑Liquiditätsplanung, Sofortmaßnahmen, Working‑Capital‑Programm, Lieferfähigkeit absichern.

  2. Leistung verbessern (2–6 Monate): Kosten- und Produktivitätshebel, Werks-/Footprint-Analyse, Make-or-Buy, Preis- und Claim-Management.

  3. Transformation finanzieren (3–18 Monate): Portfolio- und Kundenmix, Capex-Priorisierung, Kapitalstruktur, Stakeholder-Alignment (Banken, OEMs, Investoren).


Interim CRO/CFO: Umsetzung unter Zeitdruck


Wenn Geschwindigkeit entscheidend ist, kann ein Interim CRO oder CFO die Restrukturierung operativ führen: Cash-Disziplin, Maßnahmen-Tracking, Verhandlungen mit Finanzierungspartnern und ein belastbares Reporting – abgestimmt mit Geschäftsführung, Beirat und Schlüssel-Kunden.


Ziel ist nicht nur das Überleben, sondern eine finanzierbare Transformation bei gesicherter Lieferfähigkeit.

Kurz-Check: Wo stehen Sie?

Ein pragmatischer Einstieg ist ein 10–15‑Tage‑Assessment: Liquiditäts- und Ergebnisdiagnose, Working‑Capital‑Potenziale, Maßnahmenliste mit Prioritäten sowie ein Stakeholder‑Plan. Damit entsteht schnell Klarheit über Handlungsoptionen und die nächsten Schritte.





 
 
 

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